Gin

Gin - Kultgetränk

Geschichte vom GIN:

Erfunden als medizinische Tropfen auf Basis von Wacholder gegen Magenbeschwerden um 1650, hat der Gin im holländischen Genever seine Wurzeln.
Als Urvater gilt der Mediziner Francois de la Boe. Aufgrund seines Geschmacks wurde das Getränk schnell beliebt und verbreitete sich rasch.

Im Laufe des Spanisch-holländischen Kriegs wird der Genever vom britischen Militär entdeckt und mit auf die heimische Insel genommen.
Dort wird er kurzerhand in das besser aussprechbare Gin umbenannt und in der Folgezeit geschmacklich verfeinert.

Diverse Verbote und Straferlässe der britischen Regierung sowie Missernten treiben den Preis in die Höhe und führen zum Rückgang des Massenkonsums.
In Folge dessen verbessert sich die Qualität des Gins konstant und er wird gesellschaftsfähig.
Britische Soldaten in Indien entdecken die Mischung aus Gin und Tonic als vorbeugende Maßnahme gegen Malaria.

Herstellung vom GIN:

Laut Definition in der EU Spirituosenverordnung besteht Gin aus einem Neutralalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs (beispielsweise Korn oder Vodka), der mit Wacholder und anderen Gewürzen (Botanicals) versetzt wird.

Um den Geschmack in den Gin zu bekommen bieten sich mehrere Möglichkeiten an
Mazeration: Botanicals werden im Alkohol „eingeweicht“
– Destillation: Botanicals werden im Alkoholdampf „ausgelaugt“
– Cold Compound: Aromen werden zugegeben

Zu den gängigsten Botanicals gehören:
Wacholder, Koriander, Pfeffer (diverse Sorten), Zitrusschalen, Rosenblüten, Fenchel, Sternanis, Zimt, Nelken, Kardamom, Rosmarin, Blüten, Ingwer, Lavendel, u.v.m.

Man kann Gin sensorisch in verschiedene Gruppen einteilen, oder stilistisch nach Art der Herstellung:

Andalusischer Gin - Wint and Lila Dry Gin

Wint & Lila London Dry Gin

Gin aus Galician - Nordes

Nordes Galician Gin

Gin aus Niederkassel - Rheinland

Kehl´s Dry Gin

Gin aus Deutschland - Dactari

Dactari Original German Gin

London Dry Gin - Bayswater

Bayswater London Dry Gin

Gin Quahwa 1528

1528 Qahwa Gin

1528 Cocoa Gin

1528 Cocoa Gin

Coole und einfache Cocktails mit Gin:

Dry Martini:

Die wohl berühmteste Form des Getränks ist der klassische Dry Martini (oder auch Martini Dry), der Anistatia Miller und Jared Brown zufolge aus London Dry Gin, so wenig Vermouth wie möglich und einer Olive oder Zitronenschale als Garnierung besteht – sonst nichts. Die IBA (International Bartenders Association) führt den Dry Martini in ihrer Rezeptliste in der Kategorie „The Unforgettables“ (die Unvergesslichen). Quelle: Wikipedia & IBA (International Bartenders Association) official cocktails.

Zutaten:
6 cl Dry Gin (z.B. Bayswater London Dry Gin)
2,5 cl Vermouth
2 Dashes (Spritzer) Angostura Bitters

Zur Zubereitung dieses Gin-Cocktails musst du zunächst alle Zutaten auf Eiswürfel im Rührglas verrühren. Anschließend seihst du ein vorgekühltes Martini-Glas ab und gibst eine grüne Olive hinzu. Angostura Bitters und Vermouth dienen hier vor allem der Akzentuierung (Betonung) des Gins. 

Dry Martini - Cocktailrezept

Negroni - Pre-Dinner Cocktail

Negroni Cocktailrezept

Der Negroni ist ein klassischer, aus Italien stammender Cocktail mit bitter-süßem Geschmack. Er wird von der International Bartenders Association in der Kategorie Pre-Dinner Cocktail (Aperitif) aufgeführt. Quelle: Wikipedia & IBA (International Bartenders Association) official cocktails.

Zutaten:
4,5 cl Dry Gin (z.B. Kehl´s Dry Gin)
3 cl Campari
3 cl Vermouth Rouge (z.B. Belsazar Red)
Orangenzeste

Gib alle Zutaten in ein Rührglas zusammen mit 4 bis 5 mittelgroßen Eiswürfeln. Verrühre den Gin-Cocktail rund 30 Sekunden und seihe anschließend in einen vorgekühlten Tumbler auf einen großen Eiswürfel ab. Dekoriere zum Schluss mit einer Orangenzeste.

Gin Fizz:

Ein Fizz ist ein erfrischender, alkohol- und kohlensäurehaltiger Cocktail. Er gehört zu den Klassikern in der Geschichte der Cocktails und bildet mit seinen zahlreichen Varianten eine eigene Drinkgruppe. Zu den bekanntesten Fizzes zählt der Gin Fizz. Quelle: Wikipedia.

Zutaten:
6 cl Gin (z.B. Dactari Original German Gin)
2,5 cl Zuckersirup (1:1)
2,5 cl Zitronensaft
1 Eiweiß
Soda
Zitronenzeste (dünne Streifen)

Zur Zubereitung des Gin Fizz gibst du als erstes Gin, Zuckersirup und Zitronensaft in einen Shaker, dann Eiweiß hinzu. Verschließe den Shaker und schüttle kräftig ca. 10 Sekunden.
Danach gibst du Eiswürfel hinzu und schüttelst erneut zwischen 10 und 12 Sekunden.
Seihe anschließend in ein vorgekühltes Fizz-Glas ab und gieße Soda-Wasser hinzu. Garniere den Gin-Cocktail zum Schluss mit Zitronenzesten.

Gin Fizz der Cocktail

Gin-Basil Smash:

Gin Basil Smash

Zutaten:
6 cl Dry Gin (z.B. Wint & Lila London Dry Gin)
1,5 cl Wasser
1 cl Zuckersirup (1:1)
ca. 10 Basilikumblätter

In einem Tumbler die Basilikumblätter mit einem Muddler ca. 6 – 7 mal leicht andrücken. Gin, Wasser und Zuckersirup auf Eiswürfel shaken und anschließend auf Eis in den Tumbler geben. Einige Male umrühren, dass sich die Basilikumblätter möglichst weiträumig verteilen.
Anschließend den Gin-Cocktail mit 2 kleinen Stückchen Zitrone und/oder frischen Beeren dekorieren.

Gin Tonic:

Gin Tonic (engl. gin and tonic, kurz G & T) ist ein klassischer Longdrink aus Gin (z.B. Nordés Atlantic Galician Gin und Tonic Water (z.B. Indi & Co. Botanical Tonic Water). Das Mischverhältnis variiert je nach Geschmack von 1:1 bis 1:3 oder höher. 

Wie die meisten Highballs (eine Cocktail-Kategorie, wo der Anteil der nichtalkoholischen Zutaten überwiegt), in der Regel aus lediglich einer Spirituose und einem kohlensäurehaltigen Filler bestehende Mixgetränke, wird Gin Tonic direkt im Glas zubereitet (englisch built in glass), indem man die Zutaten über Eiswürfel gießt und vorsichtig umrührt. Garniert wird mit einem in den Drink gegebenen kleineren, geschnittenen Stück (Schnitz) oder einer dünnen, daumengroßen Schale (Zeste) einer Limette oder Zitrone, alternativ einer Zitronenscheibe, seltener mit einer Gurkenscheibe. Quelle: Wikipedia.

Gin Tonic (GT)