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Alkohol

Alkohol entsteht während der Gärung, in deren Verlauf Hefepilze den im Most vorhandenen Traubenzucker in Alkohol umwandeln.

Je nach Zuckeranteil schwankt der Alkoholgehalt des Weins zwischen 8,5 und 15 Volumenprozent.

Die in alkoholischen Getränken vorhandene Form genießbarer Alkohole wird auch als „Äthanol“ oder „Äthylalkohol“ bezeichnet, ist farb- und geruchlos und hat im Wein einen erheblichen Einfluss auf den Geschmack und das Mundgefühl. Alkohol ist übrigens nach Wasser, der wichtigste Bestandteil im Wein und Hauptgeschmacksträger, der Fülle und Körper des Weines maßgeblich bestimmt.

5 Klischees über Alkohol

1. In vino veritas (Im Wein liegt die Wahrheit)

Alkohol mindert die Hemmschwelle und dadurch reden Menschen in einem betrunken Zustand offener und mehr. Aber ob es der Wahrheit entspricht, dass weiß keiner.

2. Weißwein weckt und Rotwein macht müde

Das ist ein Mythos. Erklären lässt es sich dadurch, dass Weißwein eher zur Vorspeise getrunken wird und Rotwein, in größeren Mengen, am Abend. Daher kam der Mythos, dass man durch Rotwein müde wird.

3. Je reiner das Getränk, desto kleiner der Kater

In der Tat enthalten Rotwein und Whisky mehr „böse´´ Zusatzstoffe wie Tannin oder Methanol. Wodka und Gin hingegen enthalten nicht so viele „böse´´ Zusatzstoffe, wie Rotwein oder Whisky. Aber der Kater hängt davon ab, wie viel Alkohol wir konsumieren.

4. Rausschwitzen beim Sport oder in der Sauna

95 % des Alkoholabbaues findet in der Leber statt. Nur die restlichen 5 % werden, beim Sport oder in der Sauna, ausgeschwitzt.

5. Die Tatze streicheln, die einen gestern noch gehauen hat – das berühmte Konterbier

Das ist nicht ganz richtig! Kopfschmerzen und Übelkeit kommen dann zum Vorschein, wenn der Restalkohol durch den Körper abgebaut wird. Trinken wir am nächsten Morgen Alkohol, bevor der Alkohol komplett abgebaut ist, wird der Tiefpunkt verzögert. Aber ganz verhindern können wir den Tiefpunkt nicht. Wenn wir jetzt Alkohol trinken, kann im besten Fall nur die Spaltung von Methanol verschleppt oder gar verhindert werden. Diese Abbauprodukt macht dem Körper nach einer durchtriebenen Nacht am meisten zu schaffen.

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