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Olivenöle von Carlos Falco

Vom Feinschmecker für Feinschmecker empfohlen: Olivenöle von Carlos Falcó (1.7.2012)

Zu den von der Redaktion »Der Feinschmecker« getesteten und empfohlenen 250 Olivenölen aus der ganzen Welt gehört auch ein Trio von Carlos Falcós Weingut Pagos de Familia de Marqués de Griñón. Alle seit 1.7.2012 online geschalteten Verkostungsergebnisse sind unter der Überschrift „Olivenöltest 2012” hier zu finden.

„Die Kunst, aus Oliven Öl zu gewinnen, beherrscht die Familie des Marqués de Griñon, Carlos Falcó, schon seit dem 13. Jahrhundert. Das Adelsgeschlecht hat 1997 mit der Neubepflanzung der Einzellage Capilla del Fraile der Familienchronik ein neues, erfolgreiches Kapitel – dem ein dem Wein gewidmetes vorausging – hinzugefügt. In enger Zusammenarbeit mit dem jüngst verstorbenen italienischen Olivenölspezialisten Marco Mugelli erbaute der Marqués eine der modernsten Ölmühlen Spaniens.”

Detaillierte Degustationsnotizen zu Carlos Falcós Olivenölen:

Oleum Artis Aceite de Oliva Virgen Extra Estate Bottled‹:

„Die in diesem Jahr nicht ganz so fulminant ausdrucksstarke Cuvée aus Arbequina und Picual (Freunden nicht zu starker Bitternoten wird dies gefallen) begeisterte die Jury dennoch. Mit ihren Aromen von Tomaten, Rauke, frisch geschnittenem Gras, Kiwi und Radieschen. Die gerade durch das etwas schärfere Finish besonders klar zur Geltung kommen. Ideal auf röschem Landbrot und zu Tapas. Etwa zu boquerones en vinagre (Sardellen, denen es weder an Knoblauch noch Zitrone mangeln sollte). *intensiv fruchtig*”

›Arbequina Aceite de Oliva Virgen Extra‹

„Die reinsortige „Selección Especial Arbequina“ aus der Denominación de Origen (D.O.) Montes de Toledo duftet nach frisch geschnittenem Gras, frischen Kräutern (Zironenmelisse) und grünen Mandeln. Am Gaumen dann wieder Zitrusnoten, reife Äpfel (Golden Delicious) und Artischocke. Außerdem eine Spur Rettich, der sich, verstärkt um Kresse und weißen Pfeffer, auch im Finish wiederfindet. Diese von zarten Mandelbitternoten grundierte Schärfe verlangt nach mit fettem jamón ibérico umwickelten Kaninchen aus dem Ofen oder Perlhuhn mit Maronen und einer gehaltvollen Marsala-Reduktion. *mittelfruchtig*”

›Picual Aceite de Oliva Virgen Extra‹

„Das „Especial Picual“ ist recht kräftig, fast wuchtig geraten, ohne an Eleganz zu verlieren: Gerade das Finish, das im ersten Moment etwas überbordend bitter und pikant wirkt, verbindet sich wunderbar mit den kräftigen Noten reifer Tomaten, die nicht – wie leider häufig bei reinsortigen Picual-Ölen – ins Säuerliche abdriften. Dazu kommen ätherisch-balsamische Kräuter (hierbabuena-Minze, Salbei, Thymian), Olivengrün und Walnussanklänge. Auch hier empfehlen wir Tapas, in diesem Fall eher fleischlastig, wie etwa ein pincho moruno (ein kräftig gewürzter Schweine- oder Rindfleischspieß) oder den Klassiker pepito de ternera (ein großes Stück Baguette, belegt mit einem scharf angebratenen Rinderlendenstück) *intensiv fruchtig*”

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