Mas d'en Gil - Die Geschichte von dem Traum, das Land in Flaschen zu füllen

Die Lebensreise dreier Familien über anderthalb Jahrhunderte.

Mas d’en Gil ist das Resultat von drei Generationen, jede mit Ihrer eigenen Vision die dem Weingut zu herausragender Qualität im Weinbau und Weinproduktion verholfen hatte. 1860 Gründete Francesc Gil die Intuition und verkörperte die typische Faszination für den Fortschritt. Um 1930 optimierte die Familie Barril die landwirtschaftliche sowie technische Qualität des Gutes, welches sie Masia Barril umbenannte. Rafael Barril Figueras und Magdalena Vicente Herando kreierten einen neuen Priorat nach alter Tradition, mit fortschrittlichen Ideen wie Agrarkultur nach einer ökologischen Philosophie, einer Spontanvergärung mit dem Einsatz von in den Weinbergen und der Kellerei heimischen Hefen und Flaschenabfüllung.

Die Familie Rovira Carbonell übernahm das Gut im Jahr 1998 und kam wieder zurück auf den alten Namen des Weinguts Mas d’en Gil. Das Weingut verkörperte den Lebensraum des Weinfachmanns Pere Rovira, zu dieser Zeit einer der größten seines Fachs. Seine Frau Pilar Carbonell, Inhaberin einer Gallerie für zeitgenössische Kunst sowie ihre vier Töchter unterstützten Pere Rovira auf dem Weingut.

Knapp zwei Jahre später kamen die ersten Weine von Mas d’en Gil auf den Markt und erlangten internationale Anerkennung. Die Vertriebsleitung übernahm die älteste Tochter Pilar Rovira Carbonell. Zuständig für die biodynamische Anbauweise und Leiterin des Projekts ist die jüngste Tochter Marta Rovira Carbonell, unterstützt von ihrem Vater und ihrer Schwester Pilar.

Ein Landwirtschaftliches Weingut im Gleichgewicht

Eines der grundlegenden Ziele von Mas d’en Gil ist es, die biodynamische Vielfalt von Mas d’en Gil zu erhalten.

Die Steineichen im Osten sowie der Kiefernwald im Westen des Weinguts bilden die Lungen der Vegetation, welche der Finca eine biologische Vielfalt und Frische verleihen. An der südlichen Grenze kanalisiert die Schlucht “Los Molinos” die Luftströmung und gibt dem Tal LA COMA Frische. Die Schlucht dient zudem als Korridor für die Luftfauna. Die Weinberge erstrecken sich über Jahrhunderte alte Oliven-, Mandel- und Haselnussbäume. Durch diese Vielfalt ergibt sich ein wunderschönes, landwirtschaftliches Mosaik nach kontrolliert biologischem Anbau.

Die in 2008 eingeführte Biodynamik revitalisiert die Böden und bringt Gesundheit und Gleichgewicht in die Flora des Areals. Die Weine steigern ihre aromatische Komplexität und wecken ihre Identität am Gaumen. Sie sollen die natürliche Landschaft des Gutes widerspiegeln, dass wir als landwirtschaftliche Einheit sehen, die Böden mit ihrem Angebot an natürlich vorkommender Flora und Fauna gesund und ausgewogen zu halten versucht.

Hier sehen wir die ein Teil der Weinfelder. Hinter dem Weinfeld fängt ein Wald an. Und dort hinter sehen wir einen kleinen Berg. Der Wald zieht sich noch ein Teil des Berges hoch.
Hier sehen wir ein Tal. In diesem Tal sehen wir mehrere Weinfelder. Zwischen den Weinfelder sieht man eine kleine Bodega (Kellerei) Mas d'en Gil. Hinter den Weinfelder fängt eine Hügelige Landschaft an, mit großen und kleinen Bergen.

Das Gut vereint ein großes Spektrum von Terroirs, welches in der D.O.C Priorat einzigartig ist.

In den Parzellen, in denen Rotweine erzeugt werden, ist das Haupt Terroir Schiefer, lokal als “Lilicorella” bekannt. In der DOQ Priorat gibt es vier verschiedene Schiefersorten:

1. Devonschiefer (400 Millionen Jahre)
2. gefleckter Schiefer (350 Millionen Jahre)
3. grauer Schiefer (350 Millionen Jahre)
4. schwarzer Schiefer (350 Millionen Jahre)

Rotweine: Auf Mas d’en Gil enfällt auf gefleckten Schiefer der größte Anteil. Er ist das typische Terroir des COMA VELLA, des “Permier Cru” im Tal LA COMA.
Grauer Schiefer in Verbindung mit schwarzem wie auch geflecktem Schiefer und Quarziten, die diesem roten Priorat von alten Rebstöcken seine Identität und den einzigartigen Charakter verleihen.

Weißweine: Die Weißweine des Mas d’en Gil stammen aus kleinen Parzellen von jeweils weniger als einem Hektar an Terroirs, die innerhalb der DOQ Priotat einzigartig sind. Der weiße Ortswein BELLMUNT kommt aus zwei Parzellen mit einem Terroir aus Buntsandstein und Tonerde (250 Millionen Jahre). COMA ALTA wird in einer einzigen Parzelle im Tal LA COMA BLANCA, unser weißer “Gran Cru”, aus vier Parzellen mit weniger als 1 Hektar aus kalkhaltigen Terroir mit Schiefer und Flusskieseln (2 Millionen Jahre).

Auf dem Bild sehen wir 2 Weibliche Hände. In den Händen sehen wir die Erde des Weinfeldes. Die Erde ist mit großen und kleinen Steinen gemischt. Darunter finden wir auch noch Lehm und Stroh.

Rebsorten

Die Hauptrebsorten bei roten Trauben des Weinguts sind Grenache und Carignan.
Die Grenache ist eine Sorte, die für die Belüftung sehr dankbar ist, um eine Überhitzung der Beerenhäute zu vermeiden. Die Grenache-Parzellen sind hauptsächlich nach Osten orientiert, um die Präsenz der Morgensonne zu verstärken und die Nachmittagssonne zu vermeiden. Des Weiteren können sie durch ihre Lage vom Mittelmeer-Wind gekühlt werden, der mittags beginnt und bei Sonnenuntergang endet. Er bläst während der sonnigsten Stunden des Tages.
Carignan ist die zweite rote Sorte auf dem Weingut. Die Carignan-Parzellen sind in weniger luftigen Gebieten zu finden, da diese Sorte mit dickerer Haut Widerstandsfähiger gegenüber der Sonne ist.
Die “haarige” Grenache ist eine weniger verbreitete Rebsorte als die rote Grenache und sehr interessant. Sie ist weniger produktiv als sein roter Verwandter und hat mehr Säure. Um frischere Weine zu erzielen wurden einige Parzellen auf die “haarige Grenache” umgepfropft. Auch eine Syrah-Parzelle befindet sich am Fuße des Tals von LA COMA in einem kalkhaltigen Terroir, dieses Terroir verleiht der Syrah Vertikalität und ein eher vegetabiles als fruchtiges Weinprofil.

Die Hauptsorten der weißen Trauben sind die weiße Grenache und der Macabeo.
Die weiße Grenache ist in luftigeren oder kühleren Zonen zu finden. Im Fall des “Entrebosc” befindet sich ein umgebendes Waldgrundstück, das nach Norden orientiert ist, wo unser weißer Ortswein Bellmunt erzeugt wird. Macabeo steht in weniger belüfteten Zonen, da Sie sehr empfindlich gegen Mehltau reagiert. Diese Rebsorte bietet uns aufgrund des Wetters vom DOQ Priorat in geringsten Mengen Weine, die gut die Identität des Terroirs vermitteln, in dem sie gepflanzt werden. Seit dem Jahr 2000 gibt es im höchsten Bereich des Tals von La Coma eine kleine Parzelle von Viognier, der nach der Höhe, Frische und Belüftung sucht. Diese Parzelle ist Teil der Assemblage des weißen Bellmunt.

Hier sehen wir mehrere Weinfelder. Ganz vorne auf dem Weinfeld sehen wir wie neue Reben sprießen. Zwischen den einzelnen Weinfeldern sehen wir vereinzelt Bäume.

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